Hier mal eine Bilderserie, welche wir beim Instandsetzen einer Schwellerecke/Schwellerspitze eines 944 fotografiert haben;
Ich schreibe bewusst auch nicht "Anleitung", denn jeder hat sicher seine eigene Vorgehensweise, ich habe hier lediglich unsere Vorgehensweise dokumentiert;


Falls Sie vorhaben, selbst Reparaturen durchzuführen, erfolgen diese natürlich auf eigene Gefahr. Fachkenntnis sollte man mitbringen damit ein sachgerechter Einbau bzw. eine sachgerechte Reparatur erfolgen kann; Laien sei empfohlen Fahrzeugreparaturen ausschliesslich in einer Fachwerkstatt durchführen zu lassen;
Wir arbeiten immer mit Schutzbrille und Schutzhandschuhen/Mundschutz.

Gerade bei Schweißarbeiten ist es besondere Vorsicht geboten;
Immer einen Feuerlöscher in der Nähe haben!


Wir nutzen den offenen Schweller, um auch dort weitere Rostvorsorge zu treffen;

 
1. hier mal ein Foto zu Anfangs, die löchrige Ecke haben wir schon rausgetrennt! 
in dieser Ecke sammelte sich eine Menge an Sand/Erde/Dreck, welcher sich natürlich wie ein Schwamm vollsaugt, und auf Dauer dann eben auch eine Zinkschicht aufbrechen kann. In unserem Fall waren die Löcher von außen schon sichtbar, aber man kann die Endspitzen auch bevor Löcher entstehen auf Rost prüfen, einfach mal mit der Hand umfassen und mit dem Daumen an verschiedenen Stellen draufdrücken... ist es noch stabil, oder gibt es nach und knirscht bereits? Ist übrigens ein wichtiger Test beim Gebrauchtwagenkauf!

der Rest des Schwellers war in einem guten Zustand, lediglich leichte Rostansätze;

Wir haben den bestehenden Schweller durchgespült und nach Trocknung mit einem tanninhaltigen Rostumwandler getränkt, das ganze natürlich mittels Spritzverfahren,
also mit einem (sauberen) Hohlraumversiegelungsschlauch und einem Kompressor;
Nach weiterer Trocknung (je nach Temperatur ab ca. 24 Stunden Trocknungszeit) wurde
das ganze mit klarem Wasser durchgespült (wichtig bei tanninhaltigen Rostumwandler);

Jedoch kommt jetzt noch KEINE Hohlraumversiegelung in den Schweller, denn es muss ja noch geschweißt werden; Und Schweißen und wachshaltige Mittel vertragen sich nunmal nicht (Brandgefahr!);

Nun wurde aus einem Unfallfahrzeug eine gut erhaltene Schwellerecke abgetrennt und an der zu schweißende Stelle vom Lack befreit;

Hier seht Ihr meinen guten Freund Micky beim einschweißen dieser "neuen" Ecke.
Geschweißt wurde im Autogenverfahren;

Autogenschweißen ist durch die geringe Wärmeeinbringung in das Werkstück (und somit wenig Verzug des Bleches) und die nahezu glatte Nahtoberfläche nach dem Schleifen von Vorteil für unser Vorhaben. Natürlich kann man auch andere Schweißverfahren anwenden.

fertig geschweißt

Nach dem Schweißen wurde die Nahtoberfläche geschliffen und verzinnt:
Leichte Spachtelarbeiten blieben dennoch nicht aus. Danach wurde noch lackiert;

Erst nach dem Lackieren wurde dann noch in den kompletten Schweller Hohlraumversiegelung eingebracht; gute Erfahrungen haben wir mit einer Mischung aus Seilfett und Wachs, welche erwährmt werden muss; Es gibt aber auch herkömmliche & kalt einzubringende Hohlraumversieglungen auf Wachsbasis, diese gibt es auch in der Spraydose (mit entsprechend langem Schlauch im Lieferumfang).

Wachse/Fette immer erst zum Schluß einbringen, denn erstens besteht höchste Brandgefahr beim schweißen, zweitens wird das Lackieren unnötig erschwert, denn Wachs und/oder Fettreste auf der Oberfläche ist quasi der Supergau für jede Lackierung.

 

 

 

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Die von uns angebotenen und vertriebenen Ersatzteile kaufen wir NICHT bei einem Fahrzeughersteller ein!
Wir erwerben unsere Ersatzteile beim freien Teilehandel; zum größten Teil bei einem Grosshändler für Kraftfahrzeugteile in Deutschland, mit dem wir seit über 10 Jahre geschäftliche Beziehungen führen. Teilweise kaufen wir auch beim Ersatzteilfabrikant direkt ein. Das erklärt auch unsere günstigen Preise!

 

 

 

 

 

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