Hier mal eine Bilderserie, welche wir beim Instandsetzen eines Kupplungsgeberzylinders fotografiert haben; Ich schreibe bewusst auch nicht "Anleitung", denn jeder hat sicher seine eigene Vorgehensweise, ich habe hier lediglich meine Vorgehensweise dokumentiert;

Falls Sie vorhaben, selbst Reparaturen durchzuführen, erfolgen diese natürlich auf eigene Gefahr. Fachkenntnis sollte man mitbringen damit ein sachgerechter Einbau bzw. eine sachgerechte Reparatur erfolgen kann; Laien sei empfohlen Fahrzeugreparaturen ausschliesslich in einer Fachwerkstatt durchführen zu lassen; Wir arbeiten immer mit Schutzbrille und Schutzhandschuhen/Mundschutz.
Denn: beim Umgang mit Bremsflüssigkeit sind Schutzmaßnahmen dringend erforderlich, z.B. das Tragen von geeigneten Handschuhen und Schutzbrille/Mundschutz; Bremsflüssigkeit darf nicht ins Abwasser gelangen; Es gibt in jeder Stadt geeignete Abgabestellen!

Arbeitszeit für einen begabten Schrauber geschätzt ca. 1 - 2 Stunde(n); (ohne Aus- & Einbau des Geberzylinders aus/ins Fahrzeug). Wer genau diese Geber schon öfters überholt hat, wird sogar deutlich unter dieser Zeit liegen;

Die Erfolgsausichten, daß man den Geberzylinder wieder instandgesetzt bekommt, liegen hoch, wenn der Geberzylinder im Fahrzeug noch ständig im Gebrauch war, da dann die Lauffläche oft nahezu korossionsfrei ist, auch wenn er äusserlich nicht mehr schön aussieht; Die Erfolgsaussichten sind etwas geringer, wenn man einen Geberzylinder aus der Gebrauchtteile-Kiste nimmt, der schon Jahre nicht in Benutzung war und ggf. sogar im feuchten Keller lagerte! Aber auch hier ist es ein Versuch wert! Unser Exemplar lag ein paar Jahre, war aber noch mit etwas Bremsflüssigkeit benetzt und lagerte nicht feucht:

 

1. hier mal zu Anfang, der Geberzylinder war undicht & auch optisch etwas angeriffen:

2. Tülle zurückstülpen, darunterliegenden Sicherungsring vorne entfernen, erstmal alles samt Kolben herausziehen;
Wichtig: Einbaureihenfolge & Einbaurichtung der Einzelteile notieren und/oder fotografieren!

3. so sieht es dann erstmal aus; die Nutringe sind momentan noch auf dem Kolben, Einbaurichtung der Nutringe ist wichtig!

4. Die beiden Nutringe entfernen, hierzu kann man vorsichtig mit einem Schraubendreher darunter, es macht nichts, wenn die alten Nutringe zerstört werden, kommen ja neu; Aber: bei manch einem Exemplar hab ich auch schon (Kunstoff)Unterlagscheiben hinterm unterem Nutring gefunden, diese sollten nicht zerstört werden, ich verbaue die natürlich dann auch wieder so, wie sie eingebaut waren, belasse sie also dort;

5.  Nun reinige ich das Geberzylindergehäuse innen grob, dazu nehme ich ein fusselfreies Tuch und wickle es über den Schraubendreher
(oder besser über ein Stück Rundholz, damit man nix verkratzen kann); oben kommt auch noch die Dichtstulpe raus, auch darunter reinige ich grob
;

6. Inzwischen habe ich das Kupplungsgeberzylindergehäuse und auch das restliche Innenleben komplett gereinigt und entfettet;
Die Zylinderlaufbahn ist teilweise aber noch nicht so glatt und sauber, wie ich mir das wünsche, daher setze ich jetzt noch Stahlwolle ein; je nach Verschmutzungsgrad beginne ich mit 000 (extra fein, trotzdem vorsichtig damit umgehen) und dann poliere ich noch mit 0000 (extrem fein); Dazu nehme ich einen Bambusstab (Holz geht aber genauso gut) und wickle die Stahlwolle mit drehender Bewegung drumherum, diese hält dann fest genug, um dieses "Werkzeug" auch erfolgreich einzusetzen; Das Innenpolieren nimmt bei mir schon etwas Zeit in Anspruch. Die Reste der Stahlwolle müssen nach dem Polieren rückstandsfrei entfernt werden, das ist sehr wichtig, damit es zu keiner Beschädigung der Nutringe kommen kann!

7. so schaut das Werkzeug also in Benutzung aus

8. auch vorne ist in der Regel ein Rostrand, den sollte man mit der Stahlwolle auch gleich entfernen


9. Der gereinigte Kolben. Das Reinigen geht sehr gut z.B. mit einem Ultraschallbrillenreinigungsgerät

10. hier die Neuteile, gibt es bei uns als Überholsatz zu kaufen

11. Die neuen Nutringe lassen sich einfach drüberstülpen, Einbaurichtung beachten!

12. Mit den neuen Nutringen

13. Das Gehäuse haben wir entfettet & wegen der besseren Optik neu lackiert, das geht mit der Spraydose; beim Lackieren aber alle Öffnungen verschließen!
Die gereinigte Feder wird eingesetzt.

14. Das gereinigte Endstück vom Kolben wird aufgesetzt

15. Kolben samt Innenleben wird wieder eingesetzt. Wir benetzen vorher die Teile mit "dickflüssiger" Bremsflüssigkeit, nennt sich z.B. Bremszylinderpaste; danach den Sicherungsring wieder aufsetzen (die U-Scheibe darunter nicht vergessen!), dann die Staubmanschette drüberstulpen und die neue Dichtung oben reindrücken

16. fertig... kann sich sehen lassen und das "Fotomodell" funktioniert wieder einwandfrei

 

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Falls Sie vorhaben, selbst Reparaturen durchzuführen, erfolgen diese natürlich auf eigene Gefahr. Fachkenntnis sollte man mitbringen damit ein sachgerechter Einbau bzw. eine sachgerechte Reparatur erfolgen kann; Laien sei empfohlen Fahrzeugreparaturen ausschliesslich in einer Fachwerkstatt durchführen zu lassen; Beim Umgang mit Bremsflüssigkeit sind Schutzmaßnahmen dringend erforderlich, z.B. das Tragen von geeigneten Handschuhen und Schutzbrille/Mundschutz; Bremsflüssigkeit darf nicht ins Abwasser gelangen; Es gibt in jeder Stadt geeignete Abgabestellen!

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Den Dichtsatz gibt es bei uns zu kaufen, siehe:  

3. Getriebe & Transaxle       
   

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Die von uns angebotenen und vertriebenen Ersatzteile kaufen wir NICHT bei einem Fahrzeughersteller ein!
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